Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Themen der Ertragszone finden hier einen Platz.

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Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von Brunnladesch » Sa 26. Jan 2019, 11:45

Hortus Brunnladesch ist nicht besonders groß, was die Fläche angeht, auf der abgebaut werden kann. Ich bin baulich limitiert.
Zu unseren Plänen gehört für 2019 jedoch ein Ausbau bezüglich der Erträge.
Tomaten im Hochbeet im ehemaligen Silo (betoniert) klappt ja schon seit zwei Jahren ganz gut, letztes Jahr habe ich mich ja auch an Gurken, Mangold und Rosenkohl probiert, das klappte soweit.
Nun suche ich eine Lösung für Kartoffeln, aber Kartoffelturm mit Stroh möchte ich nicht, weil ich das von draußen beschaffen müsste und keine Bezugsquelle hätte, die günstig oder gar bio wäre. Im Mörtelkübel hat leider trotz Abzugsöchern nicht funktioniert.
Hat jemand ein paar Ideen?
Ich bin am Überlegen, noch ein Hochbeet zu bauen, aber da müsste ich dann wohl ordentlich buddeln für die Ernte.

Nein, Boden geht nicht gut, weil zu wenig verfügbare Fläche.
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von Simbienchen » Sa 26. Jan 2019, 13:30

Da fällt mir direkt mein Erdbeerturm ein, der eigentlich ein Kartoffelturm werden sollte. Falls du noch ein paar Bretter übrig hast, baust dir ein paar Kästen, die du aufeinanderstapeln kannst und dann mit Kompost und Erde befüllst. Platzsparend und ergiebig.
Für die Ernte einfach die Kästen hochheben, dann kullern die Kartoffeln raus.
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von GmiasObstTierla » So 27. Jan 2019, 13:40

Ich hatte die letzten Jahre immer Frühkartoffeln im Hochbeet mit meist ziemlich gutem Ertrag. Als Nachkultur übrigens Fenchel und Lauch, dann ist das Hochbeet maximal ausgenutzt. Aber das Buddeln ist recht mühsam und unergonomisch im Hochbeet, speziell bei Kartoffelsorten die viel angehäufelt werden müssen. Da muss man dann tief runter graben und die Knollen liegen nicht beieinander sondern übereinander. Über die unterschiedlichen Wuchsformen gibt es tolle Youtube-Videos im Kanal "Neues vom Landei", z.B. auch von Kartoffelanzucht im Sack.

Meine Kartoffeln im Sack musste ich 2018 so viel gießen und für viel Ertrag war es zu heiß. Ich werde 2019 nur sehr wenige Kartoffeln anbauen, dafür wieder vier Süßkartoffeln. Die sind im Hochbeet immer gut geworden und leichter zum Ausgraben, weil die Knollen enger beieinander liegen. Außerdem ist die hängende Wuchsform für das Hochbeet ideal und nimmt wenig Platz weg. Und 3kg Ertrag je Pflanze hatte ich die letzten Jahre immer...

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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von Gartenphilosophin » So 27. Jan 2019, 19:51

GmiasObstTierla

halten sich die Süßkartoffeln denn lange genug?
Ich mag sie gerne, weiss aber nichts über ihre Lagerfähigkeit.

Brunnladesch, vielleicht kannst Du es in so einem grünen Gartensack versuchen?
LG
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von GmiasObstTierla » So 27. Jan 2019, 20:22

Gartenphilosophin hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 19:51
halten sich die Süßkartoffeln denn lange genug?
Ich mag sie gerne, weiss aber nichts über ihre Lagerfähigkeit.
Da kämpfe ich noch ein wenig, die besten Lagerbedingungen herauszufinden. Ich habe meine Anfang November geerntet und die letzten kurz nach Weihnachten gegessen. Sie müssten eigentlich deutlich länger lagerfähig sein, aber ich hatte ein wenig Drahtwurmbefall und an den Frassgängen sind sie dann gammelig geworden. Drahtwurmbefall ist sehr sortenabhängig, das ist sowohl meine Erfahrung von 2017 mit zwei unterschiedlichen Sorten als auch im Netz nachzulesen (https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gar ... ericht.pdf).

Fazit: Lagerkartoffeln ersetzen sie nicht, Frühkartoffeln aber teilweise, wenn man sie früher als ich erntet (geht ziemlich sicher, das Laub ist schon Ende September nicht mehr allzu schön). Aber ich bekomme Biokartoffeln aus der Region, Süßkartoffeln sind meist aus den USA und mussten geschippert werden.

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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von Gartenphilosophin » So 27. Jan 2019, 23:31

Danke, das war hilfreich. *wink*
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von GmiasObstTierla » Mi 30. Jan 2019, 07:57

Bitte, gern geschehen!

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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von Brunnladesch » Mo 18. Feb 2019, 08:51

Süßkartoffeln habe ich ja aktuell nur im Topf und ich will sie dieses Jahr probieren und dann in Omas alten Kartoffelkeller legen. Mal schauen, ob sie das mögen.
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von GmiasObstTierla » Do 21. Feb 2019, 20:45

Um auf den ursprünglichen Titel zurückzukommen:Um den maximalen Flächenertrag zu bekommen, muss man die Hauswände mit Spalierobst begrünen. Ich habe an der Ostseite im Regenschatten des Hauses Aprikosen und Birnen. An der Nordseite der Garage des Nachbars wächst ein Weinbergpfirsich. Ich bevorzuge bei Steinobst das sogenannte UFO Spalier (upright frooting offshoots). Da wird der Stamm waagrecht gezogen, die senkrechten Triebe sind dann die Fruchttriebe und werden alle 1-5 Jahre abgeschnitten. Ist nicht arg viel Arbeit und nicht schwer zu erlernen.
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Re: Maximale Ausbeute bei minimalem Platz?

Beitrag von GmiasObstTierla » Do 21. Feb 2019, 20:52

Das war direkt nach der Pflanzung, ganz waagrecht fixiert werden die Stämme bei Erreichen der endgültigen Länge. Bilder kommen, sobald ich wieder am PC bin, 24MP ist zu groß...

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