Wiese vor dem Winter mähen?

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Re: Wiese vor dem Winter mähen?

Beitrag von Brunnladesch » Mo 1. Okt 2018, 10:31

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass die auch wieder wachsen, wenn du die Rosetten erwischst. Wir haben unwissentlich über einen Natterkopf gemäht, den wir nicht als solchen erkannt hatten. Der wurde im nächsten Jahr dann riesig. Auch wenn man Blütentriebe erwischt (gilt auch für Abknicken, was halt mal passieren kann), treiben die in der Regel noch mal.
Die Pflanzen wollen ja wachsen, sind in der Regel widerstandsfähig und wollen sich ja vermehren.
Man staunt nicht selten wie robust die sind.
Mir ist mal ne Königskerze am Blütenstand geknickt. Die bekam dann an der Seite neue. Der Natterkopf, der vom Scheunentor touchiert wurde, bekam auch einen neuen Trieb.
Im Herbst dann, wenn sie gelb werden und zum Ende des Lebenszykluses absterben, hat man dafür dann schnell die ganze Pflanze in der Hand.
Das gilt auch für Einjährige wie Mohn, Kornblume und Kornrade.
Ich zieh die gelbbraun wie sie sind gern einfach raus und schüttle kräftig und werfe die Reste dann zum Kompostieren oder Mulchen woanders hin. So sorge ich dafür, dass die vor Ort gar nicht erst als Nährstoff liegen bleiben. (Also in meinem wilden Eck).

Im Hinterkopf habe ich dabei immer, dass früher, als die Wiesen noch durch Weidehaltung und Schäfer kurz gehalten wurden, ja auch nicht alles rigoros stehen blieb.

Hier und da muss aber eben auch mal was stehen oder liegen gelassen werden (bevorzugt dort, wo die Nährstoffe nicht raus sollen), damit dort überwintert werden kann.
Natascha K.

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Re: Wiese vor dem Winter mähen?

Beitrag von TOMMIKNOCKER » Mo 1. Okt 2018, 12:14

Simbienchen hat geschrieben:
Mo 24. Sep 2018, 15:04
Ein Balkenmäher ist eine Alternative zum Rasenmäher, ich werde mir jetzt auch einen für meine Wiese anschaffen.
Einen Balkenmäher habe ich kürzlich auch bestellt, wir warten aber noch auf die Lieferung. Der ist dann in erster Linie für die Streuobstwiese gedacht. 5.000 qm sensen ist doch etwas viel...
Allerdings habe ich mich für einen Einachser plus Messerbalken entschieden, d.h. man kann den Messerbalken bei Bedarf durch z.B. einen Bandheuwender ersetzen. Oder man kann auch einen Anhänger montieren, Transportaufgaben gibt es in einem Hortus ja immer ;-)

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Re: Wiese vor dem Winter mähen?

Beitrag von GmiasObstTierla » Di 2. Okt 2018, 22:17

Ich habe sowohl eine Einjährigen-Mischung als eine Magerwiese, die noch gehackt bzw. gemäht werden sollte. Da sind aber Schwalbenschwanz-Raupen drauf, die sollen noch wilde Möhre futtern dürfen. Vermutlich mähe ich nur die Hälfte der Wiese vorsichtig und hacke bzw. mähe den Rest erst im Februar.

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Re: Wiese vor dem Winter mähen?

Beitrag von Brunnladesch » Mi 3. Okt 2018, 09:35

GmiasObstTierla hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 22:17
Ich habe sowohl eine Einjährigen-Mischung als eine Magerwiese, die noch gehackt bzw. gemäht werden sollte. Da sind aber Schwalbenschwanz-Raupen drauf, die sollen noch wilde Möhre futtern dürfen. Vermutlich mähe ich nur die Hälfte der Wiese vorsichtig und hacke bzw. mähe den Rest erst im Februar.
Das ist ein wichtiger Hinweis. Vorher angucken schadet nicht.
Natascha K.

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